Anlehnwintergarten – die attraktive Alternative in Leichtbauweise

Anlehnwintergarten

Soll ein Wintergarten nur im Sommer genutzt und nicht beheizt werden, ist ein Anlehnwintergarten eine attraktive Art der Umsetzung. Unser Artikel präsentiert den in Leichtbauweise umgesetzten Wintergarten und zeigt auf, in welchen Fällen ein Anlehnwintergarten aus Holz oder Glas eine sinnvolle Alternative zur klassischen Bauweise darstellt.

Grundlegendes zum Anlehnwintergarten

Der Begriff Anlehnwintergarten beschreibt bereits dessen wichtigste Eigenschaft. Mit seiner einfachen Bauweise wird der Wintergarten direkt an das Haus angelehnt erbaut. Es handelt sich um einen Sommergarten, der nicht beheizt wird und deshalb alleine in dieser Jahreszeit genutzt werden kann.

Die Umsetzung erfolgt im Regelfall als Anlehnwintergarten aus Glas mit großen Glasfronten, ergänzt um ein Tragwerk bzw. einen Rahmen aus Holz oder Aluminium. Mit einer Zweifachverglasung ist eine grundlegende Wärmedämmung gegeben, das Eintreten und Verlassen kann optional durch Schiebetüren aus Glas erfolgen. Eine direkte Verbindung mit Ihrem Wohngebäude setzt einen Durchbruch voraus, der zu einem empfindlichen Wärmeverlust führen kann. Eine fachkundige Beratung ist dringend anzuraten.

Eigenschaften verschiedener Materialien im Profil

Anlehnwintergarten aus Holz

  • Das Material sorgt für eine gute Wärmedämmung
  • Die Bauweise aus Holz ist nachhaltig
  • Fichte, Kiefer oder amerikanische Oregon-Pinie sorgen für optische Vielfalt
  • Holz bringt als Naturmaterial einen höheren Pflegeaufwand mit sich

Anlehnwintergarten aus Alu

  • Alu ist ein langlebiges und robustes Material
  • Der Anlehnwintergarten überzeugt durch hohe Witterungsbeständigkeit
  • Für die Umsetzung flexibler Wintergarten-Lösungen geeignet
  • Leider nur schlecht wärmedämmend

Anlehnwintergarten aus Glas

  • Vertraute Optik mit großen Glasfronten
  • Mindestens Zweifachverglasung ist zu empfehlen
  • Für Glasdächer ist Verbundsicherheitsglas (VSG) mit Durchbruchschutz vorgeschrieben

Wissenswertes zur Bauweise

  1. Im Regelfall wird der Anlehnwintergarten mit einem Solarknick angebaut. Dieser sorgt für eine stärkere Dachneigung, was den Lichteinfall bei einer tiefstehenden Sonne erhöht. Dies ist speziell für die Übergangszeit interessant, um noch etwas länger die warmen Sonnenstrahlen zu genießen und den besonderen Wintergarten länger zu nutzen.
  2. Ein nachträglicher Anbau des Wintergartens ist möglich und sogar üblich. Hierbei ist auf ein harmonisches Einfügen in die bestehende Architektur zu achten, auch im Hinblick auf die Größe und die Raumverhältnisse von Haus und Garten.
  3. Ein direkter Zugang zu den Wohnräumen riskiert einen hohen Wärmeverlust. Auf einen Durchbruch zu verzichten, senkt die Anlehnwintergarten Kosten und hilft, in der kalten Jahreszeit die Kosten für Heizenergie zu reduzieren.

Vor- und Nachteile im kompakten Überblick

+ nachträgliches Anbauen möglich
+ Montage dank Leichtbauweise einfach
+ attraktive Kosten

– Nutzung nur im Sommer gedacht
– kein Beheizen möglich
– kann bei Durchbruch zu Wärmeverlust führen

Anlehnwintergarten mit Profihilfe planen

Um herauszufinden, ob der Anlehnwintergarten für die eigenen Wohnvorstellungen geeignet ist, ist die Beratung durch einen Experten zu empfehlen. Wir von Scarabäus helfen Ihnen, den passenden Wintergarten und weitere Ideen zur Gestaltung von Balkon oder Terrasse umzusetzen. Gerne informieren wir Sie, was Sie beim Anlehnwintergarten an Kosten und welche Umsetzung aus Holz oder Aluminium Ihren Vorstellungen am ehesten entspricht, dazu können Sie hier ganz einfach und direkt Kontakt aufnehmen. Bis zur Montage bleiben wir Ihr verlässlicher Ansprechpartner.

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