Anbaupergola

Der kleine aber feine Unterschied

Als Pergola wurde ursprünglich ein Säulengang mit einer teilweisen Überdachung bezeichnet. Anders als eine Markise oder ein Sonnensegel, sollte die Pergola ursprünglich lichten Schatten bieten, das Sonnenlicht aber nicht vollständig aussperren. In der heutigen Praxis werden allerdings auch viele Konstruktionen mit komplett geschlossenen Dächern als Pergola angeboten. Von einer Anbaupergola ist die Rede, wenn die Konstruktion hausseitig montierbar ist.

Ideal für Pflanzenliebhaber

Lässt sich eine Anbaupergola begrünen? Ein eindeutiges „Ja“ – sofern es sich um eine Pergola im klassischen Sinne handelt. Sie besteht aus mehreren Säulen oder Balken als Träger und verfügt über eine Überdachung mit Quer- und Längsverstrebungen. Damit sind optimale Bedingungen für Kletterpflanzen gegeben. Ramblerrosen, Efeu, Kletterhortensien und Wein sind zum Beispiel sehr gut geeignet, um eine Pergola attraktiv zu begrünen.

Umsetzbar für jedes Budget

Das Preisspektrum für eine Anbaupergola ist sehr groß. Ein Einsteigermodell erhalten Sie bereits für wenig mehr und teilweise sogar für weniger als 100 Euro. Allerdings zeichnen sich solche Schnäppchen selten durch sehr gute Stabilitätseigenschaften, Langlebigkeit und eine ansprechende Optik aus. Wer 300 bis 400 Euro bezahlt, erhält bereits deutlich hochwertigere Modelle. Nach oben gibt es keine Preisgrenzen. Auf der Suche nach einer wirklich erstklassig gestalteten Anbaupergola in Luxusausführung stoßen Sie schnell auf Angebote im Bereich von mehreren tausend Euro.

Aus welchem Material besteht eine Anbaupergola?

Die Konstruktionen von Anbaupergolen sind aus vielen unterschiedlichen Materialien erhältlich. Sehr beliebt ist nach wie vor die klassische Anbaupergola aus Holz. Wer sich für dieses Material entscheidet, sollte darauf achten langlebiges Hartholz mit guten Witterungseigenschaften zu wählen. Sehr beliebt und obendrein attraktiv ist das Holz der Robinie.

Unter den Exoten ist Bangkirai stark gefragt. Beide Hölzer zeichnen sich auch durch Resistenz gegen Pilze und Insekten aus. Wer lieber eine Anbaupergola aus Metall kaufen möchte, sollte ebenfalls auf Witterungsbeständigkeit achten. Rostfreier Edelstahl und eloxiertes Aluminium erfüllen dieses Qualitätskriterium hervorragend.

Individueller Schutz dank Lamellendach

Ein Lamellendach zählt zu den Ausstattungsmerkmalen von Anbaupergolen, die überwiegend im gehobenen Preissegment zu finden sind. Drehbare Lamellen bieten individuellen Sonnen- und Regenschutz im gewünschten Umfang – je nachdem, wie Sie die Lamellen ausrichten. Dies geschieht üblicherweise per Knopfdruck oder über eine handgehaltene Fernbedienung. Auch die Integration des Lamellendachs einer Anbaupergola in die Haussteuerung ist modellabhängig möglich.

Der Allrounder – Anbaupergola und Markise

Wer auf der Suche nach einem echten „Allrounder“ ist, kann auf eine Pergola-Markise zurückgreifen. Diese vereint alle positiven Eigenschaften einer Anbaupergola mit den einer Markise. Wie eine gewöhnliche Markise lässt sich eine Pergola-Markise auf Wunsch zurückfahren, sodass Sie freie Sicht auf den strahlend blauen Himmel genießen. Wie eine gewöhnliche Pergola sorgen fest im Untergrund integrierte Träger für zusätzliche Stabilität.

Wer sich für ein solches Modell entscheidet, sollte auf die Windwiderstandsklasse achten. Es gibt die Klassen 0, 1, 2 und 3. Bei der Windwiderstandsklasse 3 ist die beste Stabilität gegeben. Eine solche Anbaupergola können Sie bis zur Windstärke 6 ausgefahren lassen. Das entspricht starkem Wind bis 48 km/h, bei dem starke Äste schwanken und schlecht befestigte Sonnenschirme umzukippen beginnen.

Eine Anbaupergola ganz nach Ihren Wünschen

Natürlich spielt neben der Sicherheit und Ästhetik auch die Funktionalität eine große Rolle, wenn es um die richtige Beschattung geht. Wir verhelfen Ihnen gerne zu einem Rückzugsort nach Ihren Vorstellungen und beraten Sie dazu ganz unverbindlich – nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu uns auf.

Pergola Baugenehmigung

Die Pergola ist eine beliebte Alternative zur Terrassenüberdachung, die frei stehend auch in Gärten zum Einsatz kommt. Vor Kauf und Montage herrscht oft Unsicherheit, ob eine Genehmigung für die Pergola benötigt wird. Unser Artikel zeigt Ihnen, wann Sie für Ihre Pergola eine Baugenehmigung benötigen und welche Unterschiede es zum klassischen Terrassendach gibt.

Ist eine Pergola Baugenehmigung immer nötig?

Pauschal lässt sich nicht beantworten, ob eine Baugenehmigung für die Pergola vorliegen muss. In den meisten Fällen werden Sie für Ihre Pergola keine Genehmigung dieser Art benötigen. Dies gilt speziell für Privatpersonen, die in Ihrem Garten den Aufbau dieses Sonnen- und Sichtschutzes planen.

Was Bundesländer, Städte und Gemeinden anbelangt, herrscht in Deutschland keine einheitliche Regelung vor. Während eine Gemeinde für die Pergola keine Baugenehmigung verlangt, kann es in der Nachbargemeinde anders aussehen. Prüfen Sie deshalb bei allen Bauten in Ihrem Garten, welche Bestimmungen konkret in Ihrer Gemeinde gelten. Als grober Vorsatz gilt: je größer die Pergola, umso wahrscheinlicher eine Genehmigungspflicht.

Wie einfach lässt sich die Notwendigkeit einer Genehmigung prüfen?

Für die Baugenehmigung Ihrer Pergola müssen Sie zunächst keine großen Formalitäten fürchten. Stellen Sie einfach eine kurze, persönliche Nachfrage beim zuständigen Bauamt Ihrer Gemeinde. Hier müssen Sie nicht alle Details Ihrer Pergola präsentieren. Eine grobe Tendenz werden Sie im Regelfall schnell und informell erhalten.

Damit das Amt zu einer fundierten Entscheidung kommt, hilft es, die genaue Lage Ihres Grundstücks sowie die ungefähren Abmessungen Ihrer geplanten Pergola anzugeben. Dies sind die wichtigsten Kenngrößen, die in die Entscheidung des Amtes einfließt. Solange es sich nicht um ein großes Bauwerk handelt, können Sie dem Thema Genehmigungspflicht entspannt entgegensehen.

Nachbarn in die Planung einzubeziehen

Was rechtlich in Ordnung ist, kann menschlich und sozial zum Problem führen. So wird eine Pergola ohne Baugenehmigung umsetzbar sein, kann jedoch zum Streitpunkt mit den Nachbarn werden. Sprechen Sie deshalb mit den Menschen in Ihrem Umfeld über Ihre Pläne.

Die meisten Nachbarn werden nicht konsequent gegen eine Pergola oder Terrassenüberdachung als frei stehendes Bauwerk sein. Die Größe der Pergola und die Nähe zur eigenen Grundstücksgrenze sind die entscheidenden Faktoren. Finden Sie hier eine einvernehmliche Lösung, sind alle Seiten mit Ihrer Wahl zufrieden.

Grundlegendes zur Pergola Baugenehmigung

Falls Ihre Stadt oder Gemeinde eine Genehmigung verlangt, sind in der Planungsphase einige grundlegende Überlegungen anzustellen. Hierzu gehören:

  • Wie viel Platz zwischen Grundstücksgrenze und Pergola wird eingefordert?
  • Wie groß darf die Pergola in allen Dimensionen sein?
  • Ist eine feste Verankerung im Boden vorgeschrieben?
  • Verfügt die Pergola über eine geschlossene Überdachung?

Falls es bei ein oder mehreren Fragen zum Problemen kommt, wird Ihnen das zuständige Bauamt klare Bedingungen für die Pergola Baugenehmigung mitteilen. Legen Sie in dieser Phase alle Detailinformationen zum geplanten Bau vor. Dies können bei einem Fertigbau die technischen Begleitinformationen des Herstellers sein. Oder Sie planen Ihre Pergola individuell und sollten die Dokumente und Pläne des Architekten einreichen.

Rechnen Sie für die Pergola Baugenehmigung mit einem Zeitraum von wenigen Wochen der Prüfung. Ihre Investition in den Bau sowie den Kauf sollten Sie so lange hinauszögern, damit es nicht zu unnötigen Ausgaben bei anschließenden Problemen kommt.

Achtung bei Schattenwurf und Bepflanzung

In zwei Situationen sollten Sie mit Problemen rechnen, wenn Sie Ihre Pergola Baugenehmigung beantragen. Selbst wenn keine explizite Pflicht zur Genehmigung vorliegt, sollten Sie mit einer potenziellen Streitsituation mit Ihren Nachbarn rechnen:

  1. Schattenwurf
    Die Pergola wirft nach Fertigstellung einen Schatten auf das Grundstück Ihrer Nachbarn. Hiergegen kann Ihr Nachbar vorgehen. Bedenken Sie deshalb bei der Planung genau, wie der Verlauf der Sonne über den Tag hinweg ist und welcher Schattenwurf hierdurch eintritt. Ein Umsetzen der Pergola weg vom Nachbargrundstück oder eine geringere Höhe des Bauwerks können dieses Problem lösen.
  2. Bepflanzung
    Grundsätzlich ist die Bepflanzung Ihrer Pergola erlaubt und von vielen Eigentümern aus ästhetischen Gründen gewünscht. Allerdings dürfen die Pflanzen nicht über die Grenze des Grundstücks zu Ihren Nachbarn herüber ragen. Dies lässt sich je nach Bepflanzung und Nähe zum benachbarten Grundstück durch einen regelmäßigen Pflanzenschnitt sicherstellen. Dieser sollte Ihnen nie zu lästig werden.

Gibt es Unterschiede zwischen Pergola und Terrassenüberdachung?

In baulicher Hinsicht ist eine Terrassenüberdachung nicht mit einer Pergola gleichzusetzen. Ein echtes Terrassendach ist beispielsweise fest mit Ihrer Hausfassade verbunden, während Pergolen frei im Garten stehen können. Wenn es um die Terrassenüberdachung Baugenehmigung  geht, sollten Sie jedoch mit ähnlichen Auflagen wie bei einer Pergola rechnen.

Sprechen Sie auch diese bauliche Veränderung mit Ihren Nachbarn ab und fragen Sie frühzeitig beim Bauamt Ihrer Stadt oder Gemeinde nach, ob eine Genehmigung vorliegen muss. Sofern eine Pergola genehmigungspflichtig ist, sollten Sie dies auch für Ihre Terrassenüberdachung erwarten. Eine grundsätzliche Ablehnung wird es selten geben, sofern Sie die baulichen Dimensionen und Vorgaben korrekt einhalten.

Unser Fazit

Auch wenn eine Pergola Baugenehmigung in vielen Fällen nicht nötig ist, sollten vor Kauf und Montage eine Nachfrage beim Bauamt und ein Gespräch mit den Nachbarn stattfindet. Dies gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihre Pergola für keinerlei Probleme sorgt und Ihnen als Sonnen- und Sichtschutz nur Freude bringt.

Für Qualität und Sicherheit der Pergola liegt es nahe, diese individuell planen zu lassen und exakt an die baulichen Gegebenheiten Ihrer Immobilie anzupassen. Hierfür stehen Ihnen unsere Experten gerne fachkundig zur Seite. Mit langjähriger Erfahrung für Terrassenüberdachungen und mehr verhelfen wir Ihnen zur idealen Beschattungslösung und informieren persönlich zum Thema Pergola Baugenehmigung.

Pergola Material

Wenn Sie mit dem Bau einer Pergola planen, ist die Materialwahl mit einer der ersten Anhaltspunkte. Entscheiden Sie sich lieber auf Grundlage der folgenden Empfehlungen, damit Sie möglichst lange etwas von Ihrer Pergola haben. Materialien eignen sich für viele unterschiedliche Verwendungszwecke, weshalb eine genaue Analyse Ihrer Situation von Vorteil ist. Darum gehen wir auch neben dem Verwendungszweck auf die Umgebung der geplanten Pergola und die Bedeutung der örtlichen Wetterlage ein. Wägen Sie bewusst darüber ab, ob Sie das Holz aufgrund häufiger Wetterumschwünge besonders pflegen müssen oder ob eine Metallkonstruktion für Sie mehr Komfort bedeutet.

Pergola-Experte hilft bei Materialwahl und Konstruktion

Sollten Sie sich aufgrund der Materialkosten um eine Ermüdung der Trageelemente Ihrer Pergola sorgen, lassen Sie sich am Besten von einem Experten beraten. Dieser hilft Ihnen durchweg, den Prozess des Pergolabaus ohne Lücken zu durchdenken. Er entscheidet mit Ihnen zusammen über das Material der Pergola, nach optischen und funktionalen Gesichtspunkten und entwickelt eine Strategie für Ihren gewünschten Verwendungszweck. Eigentlich gelten für Pergolen dabei keine baurechtlichen Besonderheiten, unter Zweifel und je nach Verwendungszweck sollten Sie dennoch Rat bei Ihrem örtlichen Bauamt einholen.

Verwendungszweck bestimmt Material der Pergola

Der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel und bei der Pergola ist der Verwendungszweck obligatorisch für die Materialwahl. Sie haben unter Umständen keine unbegrenzte Entscheidungsfreiheit, wenn Sie sich auf einen bestimmten Einsatz Ihrer Pergola festlegen. Darunter fällt beispielsweise die freistehende Pergola als Rankhilfe für Selbstranker. Diese Pflanzen benötigen zum Haften Holzkonstruktionen. Optische Ansprüche sorgen dann nochmal für eine ganz andere Ausrichtung der Entscheidung über das Material der Pergola.

Betrachten Sie diesen Prozess jedoch nicht vorwiegend als eingeschränkte Freiheit. Konzentrieren Sie sich auf diese Entscheidung als Strategie, um sich möglichst lange, ohne ständige Wartung einen ungestörten Genuss unter dem gewünschten Freisitz zu verdienen. Mit einem Experten an Ihrer Seite müssen Sie dabei keine Abstriche nehmen, da er sowohl Ihre Wunschmaterialien als auch Ihren geplanten Verwendungszweck bestmöglich und langlebig miteinander zu vereinen versucht.

Umgebung und optische Ansprüche beeinflussen Material-Einsatz

Auch die Umgebung der geplanten Pergola und die regionalen Witterungscharakteristik bestimmt deren Materialien. So kann es sein, dass die Tragelemente eine bestimmte Verankerung in Ihrem Boden benötigen. Dafür müssen Sie dann nicht nur sogenannte Schlaghülsen oder Metallschuhe für die Pfosten besorgen, sondern Estrich verlegen. Die richtigen Pergola Maße sind neben der Materialwahl auch entscheidend, damit der Freisitz nicht zu wuchtig im sonst so dezent gestalteten Garten einschlägt.

Faltbare Pergola

Meist auch als einfache textile Pergola bekannt. Dieser moderne Pergola-Typ
Meist handelt es sich dabei um einfache, aber elegante Pergola-Gestelle mit markisenartiger, textiler Überdachung. Dieser moderne Pergola-Typ ist ideal, wenn Sie sich einen Sonnenschutz für die heißen Sommertage wünschen. Im Winter oder bei starker Witterung bauen Sie die textile Pergola einfach wieder ab.

Freistehende Pergola

Die freistehende Pergola besitzt je nach Material einen eher eleganten oder natürlichen Charme. Aber eins ist sicher, sie setzt in Ihrem Garten einen ganz besonderen Akzent. Stellen Sie sich vor, wie ein gepflasterter Pfad zu einem grünbewachsenen Hügel im Garten führt; dort oben wartet Sie dann, Ihre Pergola, behütet die kräftigen Sonnenstunden wie einen Schatz in ihrer Sitzecke. Als Hingucker sollten Sie auf exotische oder prunkvolle Materialien setzen. Natürlich müssen Sie keinen Hügel aufschichten, auch in einer Gartenecke kommt die Pergola gut zur Geltung, lässt der restlichen Grünfläche genug Raum und bietet einen eher dezenten Rückzug zur Erholung. Vermutlich sind dann langlebige und wartungsfreundliche Materialien für Sie von Vorteil.

Anbaupergola

Der Unterschied zur freistehenden Pergola besteht bei der Anbaupergola darin, das Material auch an die Fassade des Eigenheims anzupassen. Sind bestimmte Stellen nämlich permanent verdeckt und nicht gut mit der Hauswand verbunden, sickert Wasser ein, das über die Zeit zu Rost oder Moder führt. Richtig durchgeplant, passieren solche Fehler eher selten.
Eine Anbaupergola lässt sich außerdem sehr leicht mit einem motorisierten Lamellendach ausstatten, ohne dass Strom quer durch den Garten verlegt werden muss.

Balkonpergola

Bedenken Sie, dass eine Balkonpergola nicht zu schwer sein darf und maximal in die Form des Balkons passt. In Frage kommen dafür die recht günstigen faltbaren Pergolen. Nehmen Sie sich jedoch in Acht vor Billigmodellen, da diese teilweise nur in Standardmaßen geliefert werden und sich dann nicht sicher in ihren Balkon integrieren lassen.

Pergola aus Stein, Holz, Metall und Verbund-Materialien

Egal für welche Verwendung Sie sich entscheiden oder ob Sie sich von Ihrem Gartenambiente inspirieren lassen, bauen Sie eine Pergola nie alleine auf. Günstigerweise lassen Sie diese Arbeit und auch die Planung von einem Fachmann verrichten, der Fundament und Überdachung mit geschulter Hand einsetzt. Der Grund zur Vorsicht richtet sich weniger an die leicht zu montierenden Pergola-Markisen, aber dafür eher an schwerere Materialien wie Stein und Metall. Die folgenden Materialien kommen für den Bau der Pergola in Frage:

Stein

Die Stein-Pergola ist die Luxusversion und kommt aufgrund der typischerweise verwendeten Materialien wie Granit für die Stelen den antiken Pergolen am nächsten. Mit dieser Exklusivität können Sie jedoch auch übertreiben. Beachten Sie einen dezenten Einsatz der Steinstrukturen, um dem Charme Ihres Gartens noch Geltung zu lassen.

Der große Vorteil in Pergolen aus Stein besteht nicht nur in der Langlebigkeit des Materials, sondern auch darin, dass Mauern zu beiden Seiten hervorragend in das Gesamtbild der Pergola passen und einen stabilen Sicht- und Windschutz für die Sitzflächen bietet. Damit lässt sich gut eine Feuerstelle planen.

Dachsparren der Pergola bestehen üblicherweise aus Holz. Experimentieren Sie hier lieber nicht mit Steinplatten und halten Sie sich an die statischen Berechnungen eines Pergola-Expertens.

Holz

Zur beliebtesten Holzart für Pergolen, die durchschnittlichen bis starken Witterunsgverhältnissen ausgesetzt sind, ist Eiche. Eichenholz ist nicht unendlich belastbar und sollte lasiert werden. In diesem Zustand sollte es trotzdem nicht blank im Boden, sondern mit einer Schlaghülse verankert und am besten in Beton eingegossen werden.

Bei Holz ist immer das Risiko gegeben, dass Feuchtigkeit sich in unerkannten Fugen festsetzt und über die Zeit zu Materialschäden führt.
Unter Exoten ist Bangkirai als Material für Pergolen sehr beliebt. Dieses Holz überzeugt durch eine hohe Resistenz gegen Pilze und sonstigen Schädlingsbefall.

Metall

Pergolen aus metallischen Materialien bieten eine hohe Beständigkeit gegenüber Witterung, Sturm, Korrosion und Schädlingen. Anders als das Holz können nicht alle Ranker an den tragenden Elementen klettern. Alternativ sind Schlinger eine charmante Wahl. Pflanzen mit dem Aluminium zu kombinieren ist sowieso eine gute Idee, um das moderne Material mit etwas Natürlichkeit abzurunden. So können Sie sich sicher sein, dass die Metall-Pergola gestalterisch in Ihren Garten einfinden wird.

Sinnvolle Materialien sind neben eloxiertem Aluminium auch rostfreier Edelstahl oder, eher unüblich, feuerverzinkter Stahl. Um das richtige Metall für Ihr Vorhaben bestimmen zu können, bitten Sie einen Pergola-Experten um seine Erfahrung. In den letzten Jahren haben sich die Trends für diesen Materialtyp sehr verändert und nicht alle Varianten haben gute Ergebnisse erzielt.

Holz-Aluminium

Eine Verbund-Lösung, bei der Holzelemente sehr leicht ausgetauscht werden können, bietet die Pergola aus Holz-Aluminium. Diese Variante kombiniert die Langlebigkeit der Tragelemente von Metall-Pergolen mit der Ästhetik von natürlichen Holz-Modellen. Das bedeutet auch, dass sie die hölzernen Stellen als Rankroute für beispielsweise den haftenden Blauregen einsetzen dürfen.

Textil

Wie bereits bei den faltbaren oder mobilen Pergolen erklärt, haben textile Pergolen viele Vorteile. Das Material als Stoffplane wie bei einer Markise ist überraschend robust gegenüber Regen und hält Sonneneinstrahlung sehr gut ab. Auch als Balkonpergola eignet sich die textile Überdachung. Als reiner Sonnenschutz werden diese Modelle häufig mit relativ schmalen Aluminiumträgern aufgebaut. Jede andere Pergola, aus Metall oder Holz, lässt sich jedoch auch mit einer textilen Überdachung beziehungsweise einer richtigen Markise versehen – und das sogar mit Motorisierung für maximalen Komfort und Sonnenschutz.

Material einer Pergola-Überdachung

Sind in Ihrer Region hohe Schneelasten zu erwarten oder sonstige starke Witterungseinflüsse, denken Sie lieber über eine Pergola-Überdachung oder eine Terrassenüberdachung nach. Gerade das Konzept der Terrassenüberdachung, auch als freistehende Lösung konstruierbar, erhält und reinigt sich selbst durch die optimale Neigung des Terrassendachs. Auch Pergolen können auf starke Witterungseinflüsse vorbereitet werden. Darüber hinaus sind textile Pergolen zum Abbauen im Winter relativ günstig, flexibel und bieten in den heißen Monaten einen effektiven Schutz vor hoher Sonneneinstrahlung.

Materialwahl führt zur Terrassenüberdachung?

Wünschen Sie sich für Ihren Garten nun lieber einen permanenten Schutz vor Witterung und Sonneneinstrahlung? Womöglich ist die Terrassenüberdachung die elegantere Lösung für Ihren Freisitz. Wer keine Terrasse hat, baut sich alternativ eine freistehende Terrassenüberdachung. Das Umdenken ist auch für Ihren Pergola-Experten kein Problem. Einige Anbieter von Wintergärten, Pergolen und Markisen können auch Terrassendächer erfahren verwirklichen.

Eine Pergola ist keineswegs schlechter oder besser als ein Terrassendach, nur wer sich aufgrund von hohen Belastungen durch Schneefall oder sonstigen Umständen für eine komplett überdachte Pergola entscheiden müsste, könnte in einer gut geplanten Terrassenüberdachung eben mehr Potenzial entdecken. Auch für dieses Produkt haben wir für Sie einen Beitrag zur Wahl der richtigen Terrassenüberdachungs-Materialien.

Pergola Pflanzen

Vorteile begrünter Pergolen

Eine bepflanzte Pergola bezeichnet eine nach allen Seiten geöffnete Baukonstruktion mit spärlicher oder geschlossener Dachbegrünung. In der Antike wurden Pergolen mit Säulengängen als Gebäudeverbindung eingesetzt. Mit Hilfe von Pflanzenbaldachinen sollten diese massiven Rankhilfen vor der intensiven Sonneneinstrahlung im Mittelmeerraum schützen.

Heutzutage werden moderne Varianten als Anbaupergolen und Sonnenschutz für Terassen oder Freisitze berankt.

Wie Sie Pergolen richtig bepflanzen

Um eine Pergola mit Pflanzen zu gestalten, bietet sich eine Zahl unterschiedlicher Pergola-Pflanzen und Gestaltungsmethoden an. Selbstkletternde Gewächse, wie Wilder Wein oder Efeu, können auch ohne Rankhilfe zur Unterstützung der Raumbildung eingesetzt werden.

Kletterpflanzen verleihen Ihrer Pergola einen zeitlosen Charakter und erzeugen ein natürliches Ambiente. Tragende Bauelemente bieten den entsprechenden Halt für Pergolen mit Pflanzen-Krone, während drahtige Konstruktionen von einer dezenten Akzentuierung profitieren.

Mit so vielen Pflanzen sollten Sie rechnen

Das Maß der Pergola Pflanzen als Gestaltungselement wird nicht nur vom persönlichen Ästhetikempfinden, sondern ebenfalls von der Belastbarkeit Ihrer Baukonstruktion bestimmt.
Damit sich Kletterpflanzen zu einem Sonnenschutz verknüpfen, müssen Sie erst die Pfosten der Pergola erklimmen. Setzen Sie die Triebe also günstig um Ihre Pergola und unterstützen Sie nicht selbstkletternde Gewächse mit zusätzlichen Rankhilfen. Um Ihre Masse optimal zu verteilen und einen Sonnenschutz zu erreichen, eignet sich für einige Pergola Kletterpflanzen der Einsatz von Rankseilen bzw. Quer- und Längsverstrebungen.

Verwenden Sie zur Bepflanzung der Pergola keine Samen Ihres bestehenden Pflanzenwerks. Diese Triebe wachsen häufig nur spärlich aus. Im Fachhandel werden Ihnen veredelte Züchtungen mit höheren Chancen auf eine dichte Blütenkrone angeboten.

Diese Pergola Pflanzen eignen sich

Die meisten berankenden Pergola Pflanzen blühen zwischen Frühsommer und Herbst. Achten Sie auf die gestalterische Kombination zwischen dem Material Ihrer Konstruktion und dem strahlenden Farbenspiel der Blüte. Die Beständigkeit eines Aluminiumgerüsts beispielsweise lässt sich gerne von zarten Farbkontrasten schmeicheln. Doch nicht alle Untergründe wirken für jedes Gewächs gleich. Einige Triebe benötigen zum Ranken altes Holz.

Richten Sie Ihre Pergola so aus, dass der Sonneneinfall das dekorative Laub Ihrer Pergola Pflanzen optimal bedient und Sie ihnen eine geeignete Pflege zukommen lassen können.

Blauregen und Schwarzäugige Susanne

Blauregen beispielsweise entfaltet seine sanft farbende Blüte, bläulich bis weiß, in halbschattigen bis sonnigen Winkeln von April bis Juni. Die ungiftige Schwarzäugige Susanne blüht in exotischeren Tönen von Mai bis Oktober, ist jedoch, anders als der giftige Blauregen, nicht winterhart.

Kletterrosen

Ungiftige Kletterrosen schmücken Ihre Pergola in verschiedenen Farben von Juni bis September und lassen sich besonders gerne in halbschattiger bis sonniger Lage pflegen. Diese Pflanzen verleihen Ihrer Pegola eine malerische Anmut und betonen romantische Candle-Light-Dinner sowie sommerlichen Lesegenuss im Freisitz.

Kletterhortensie

Mit weißer Blütenfarbe verwandelt die Kletterhortensie Ihre Pergola in einen Ort inspirierender Entspannung. Lassen Sie sich jedoch nicht von ihrer Unberührtheit täuschen. Sie zählt zu den giftigeren Bepflanzungen, die einen gesättigten Nährboden voraussetzt. Ihre relativ kurze Blütezeit bildet die Kletterhortensie zwischen Mai und Juni aus. Dafür entscheiden Sie sich für eine selbstkletternde, winterharte Pergola Pflanze.

Blaue Prunkwinde

Die blaue Prunkwinde strahlt mit ihren farbenfrohen Trichtern innerhalb kürzester Zeit ein ruhiges Gemüt aus. Die kräftige Farbe des dekorativen Laubs erfreut Sie bei der richtigen Pflege von Juni bis November und ist damit einer der am längsten blühenden Kletterpflanzen. Achten Sie jedoch auf den richtigen Umgang mit dieser Pergola Pflanze, denn die die blaue Prunkwinde ist stark giftig.

Weitere Tipps zur geeigneten Bepflanzung Ihrer Pergola:

Sollten Sie allergisch gegen Insektenstiche sein, vermeiden Sie Pflanzen, welche Insekten mit einer hohen Anziehungskraft locken. Neben den hier aufgeführten Beispielen gibt es noch zahlreiche weitere Pergola Kletterpflanzen, die sich gerne auch miteinander kombinieren lassen.

Sie möchten Ihren Garten direkt mit einem Pflanzen-Baldachin einweihen? Hierfür bieten sich zahlreiche Gewächse an, mit denen Sie Ihre Pergola schnell begrünen.

So trägt Ihre Pergola Bepflanzung Früchte

Wenn Sie Ihren Gaumen ebenfalls an den Vorteilen Ihrer Pergola teilhaben lassen möchten, eignet sich die Rankhilfe auch zur Bepflanzung von Früchten und Gemüse. Nutzen Sie Ihre Pergola für kulinarische Veranstaltungen? Dank leckerer Pergola Nutzpflanzen können Sie Ihre Gäste mit frischen Delikatessen überraschen. Kürbisse und Gurken sind zielstrebige Gewächse und dekorieren mit essbaren Blüten. Doch nicht alle Nutzpflanzen trotzen dem Jahreszeitenwandel.

Pergola Bepflanzung im Winter

Einige Pergola Pflanzen sind winterhart, andere lassen sich lieber ganzjährig von der Sonne küssen. Damit sich die Bepflanzung Ihrer Pergola nachhaltiger Pflege erfreuen kann, sollten Sie bei der Wahl der passenden Pergola Pflanzen auf dieses Kriterium achten. Den Bedürfnissen Ihrer Gewächse entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt, werden Sie sicherlich von freudig duftenden Knospen im Frühsommer begrüßt. Blauregen beispielsweise wird im Frühjahr gepflanzt und nach einem Jahr mit einem Winterschnitt gebändigt.

Bedenken Sie vor der Anpflanzung winterharter Gewächse auch zusätzlich ansetzende Schneemassen, um Ihre Pergola vor Witterungsschäden oder Überlastungen zu schützen.

Pergola reinigen

Wie kann ich eine Pergola reinigen?

Ob heruntergefallenes Laub, Blütenpollen oder Verkehrsabgase – es gibt viele Schmutzquellen, die die Optik Ihrer Pergola beeinträchtigen können. Bevor Sie die Pergola reinigen, gilt es das richtige Putzmittel zu wählen, denn nicht jedes Mittel empfiehlt sich für die Reinigung von Metall, Holz oder auch Stein. Bei Metallkonstruktionen genügt in der Regel bereits ein Eimer Wasser mit einem sanften Spülmittel, um einfache Verschmutzungen zu beseitigen. Unbedingt vermeiden sollten Sie hingegen Putzmittel mit Schmirgelstoffen oder sonstige Scheuermittel. Diese können nämlich unschöne Kratzer an der Oberfläche hinterlassen. Komplizierter wird es, wenn Sie eine Holz-Pergola reinigen möchten. Zuerst sollten Sie sich vergewissern, ob es sich bei einem Fleck um eine Verunreinigung oder einfach die natürliche Holzreifung handelt. Sobald Sie sich sicher sind, sollten Sie zum Abwaschen von Verunreinigungen keine aggressiven Spülmittel nutzen. Sowohl für Holz als auch für Metall gilt, dass Sie nie zum Hochdruckreiniger greifen sollten. Dieser kann die Oberfläche schädigen, wodurch sich Verschmutzung künftig noch leichter ansammeln und festsetzen könne.

Wie kann ich eine Holzpergola pflegen?

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Pergola reinigen oder nicht: Holz vergraut nach einer gewissen Zeit im Freien. Damit Sie lange Freude an Ihrer Holzpergola haben, können Sie dem vorzeitigen Ergrauen mit regelmäßigen Ölpflege entgegenwirken. Zum Schutz des Holzes können Sie auch spezielle Schutzanstriche verwenden. Bevor Sie diese auftragen empfiehlt es sich, die Holzoberfläche grundlegend zu säubern – beispielsweise durch Abbürsten oder Abschleifen. Sollten Sie die Holzpergola zusätzlich abwaschen, muss das Holz vor dem Aufbringen des Schutzanstriches wieder vollständig getrocknet sein. Andernfalls kann sich Feuchtigkeit unter dem Anstrich ansammeln und sowohl den Anstrich als auch das Holz schädigen.

Wie kann ich ein Sonnensegel reinigen?

Wenn ein Sonnensegel Ihre Pergola überspannt, sollten Sie dieses regelmäßig von flächiger Verunreinigung befreien. Zur Entfernung von Staub, Laub oder anderen Planzenteilen empfiehlt sich eine weiche Bürste oder ein Mikrofasertuch. Die regelmäßige Sonnensegel-Reinigung hinterlässt nicht nur einen ordentlich gepflegten Eindruck, sondern hilft auch dabei, mikrobiellen Befall der Sonnenschutzsegel vorzubeugen. Insbesondere heftige Verunreinigungen wie Vogelkot oder faulendes Fallobst sollten unmittelbar entfernt werden. Hierzu können Sie eine Seifenlösung aus in Wasser gelöstem Spülmittel oder Waschmittel verwenden. Für resolute Verschmutzungen wie Grünbelag empfehlen sich spezielle Reinigungsmittel. Achten Sie bei der Verwendung von Grünbelegentferner unbedingt auf die vorhandene Verschmutzungsgrad und den empfohlenen Verdünnungsgrad des Reinigungsmittels.

Kann ich Sonnensegel in die Waschmaschine geben?

Von dieser Reinigungsvariante möchten wir Ihnen abraten, da Sonnensegel feine Nähte besitzen, die sich durch die Rotationsbewegung lösen können. Obendrein kann das Tuch auch an Dichte verlieren. Falls Sie dennoch Ihr Sonnensegel in der Waschmaschine reinigen möchten, empfehlen wir Ihnen ein Schnellreinigungsprogramm bei möglichst geringer Temperatur auszuwählen.

Muss ich das Sonnensegel trocknen lassen?

Nach der Reinigung sollten Sie Ihr Sonnensegel gut abtrocknen lassen, bevor Sie es zusammenrollen. Wenn Sie Feuchtigkeit nicht die Möglichkeit geben, vollständig zu verdunsten, können Wasserflecken oder gar Schimmel entstehen.

Mein Sonnensegel hat sich dunkel verfärbt und riecht unangenehm. Was ist das und wie werde ich es los?

Es ist gut möglich, dass hier ein Schimmelprozess eingesetzt hat. Die restlose Entfernung von Schimmel ist in der Regel schwierig, aber nicht unmöglich. Neben speziellen Schimmelentfernern haben sich sogar einige Hausmittel bewährt. Hierzu zählt Essigreiniger oder die Mischung aus Backpulver und Wasser. Diese Mittel sollten allerdings nur zur Reinigung von hellen Sonnensegeln verwendet werden. Zwar eignen sie sich ebenfalls zur Entfernung von Schimmelflecken auf dunklen Materialien, können dort allerdings helle Flecken hinterlassen, welche die Optik beeinträchtigen.

Pergola Überdachung

Normalerweise handelt es sich bei einer Pergola um eine nach allen Seiten hin geöffnete Anlehn- oder Anbaukonstruktion. Eine Überdachung der Pergola widerspricht also ihrem ursprünglichen Sinne. Doch während bestimmter Jahreszeiten oder für ein wenig Variation lässt sich die Pergola überdachen. Anders als bei einer fest mit der Fassade verbundenen Terrassenüberdachung wird eigentlich keine Baugenehmigung benötigt – man könnte also meinen, so schwer kann es nicht sein, eine Pergola zu Überdachen. Möchten Sie Ihr Projekt verwirklichen, müssen Sie aber wichtige Planungsschritte im Vorfeld beachten.

Unterschied zwischen Pergolaüberdachung und Terrassenüberdachung

Eine Pergolaüberdachung ist anders als ein Terrassendach nicht mit dem Haus verbunden und bildet keine Wohnraumerweiterung. Außerdem ist der Rahmen zur Überdachung von Pergolen selten angeschrägt, sodass ein entsprechendes Entwässerungskonzept bedacht werden muss. Sprechen wir von einer Markise oder einem ähnlichen Stoffgespann, könnten Regenwasser, Frost und Wind der Pergolaüberdachung schaden. Das flache Dachgespanns würde für Region mit beispielsweise starkem Schneefall ungeeignet sein, sodass Sie dort lieber auf eine robuste Terrassenüberdachung freistehend ausweichen. Der Vorteil dabei? Ein Terrassendach ist eher angeschrägt und die permanente Überdachung kann mit Ziegeln oder anderweitig dekoriert werden

Welche Möglichkeiten gibt es für die Pergolaüberdachung?

Zum Schutz der Pergolaüberdachung und des Freisitzes sollte also ein wasserdichtes Material eingesetzt werden, das flexibel anhand der Wetterlage ein- und ausgefahren werden kann. Ein Sonnensegel bietet zwar den nötigen Schutz, ist in puncto Flexibilität aber deutlich spärlicher als eine Faltmarkise. Theoretisch lässt sich eine Markise zum Falten oder mit Gelenkarm leicht händisch bedienen. Mit motorisierter Unterstützung ist es aber deutlich einfacher, da ein Wetterwächter beispielsweise ganz automatisch Ihr Pergoladach anpasst und den Freisitz auf wind- und wettergeschützten Gartengenuss vorbereitet.

Markise als Pergolaüberdachung

Da die Überdachung der Pergola, wenn diese im Garten steht, nicht mit einer Fassade verbunden wird, muss eine Markise also anders an der Pergola befestigt werden. Eine moderne Pergola wird häufig mit einem solchen Überdachungskonzept geplant. Aber auch jede andere Pergola kann Markisen hervorragend annehmen. Wichtig ist darauf zu achten, wie stabil die Konstruktion ist und welches Dach gewählt wird, wenn der Markise noch das Gewicht einer Kassette anlastet. An eine massive Holzpergola könnte die Überdachung einfach verschraubt werden.

Scharniere für mehr Flexibilität

Möchten Sie Ihre Pergola mit einem permanenten, aber flexibel umschaltbaren Dach ausstatten, bieten sich auch hierfür komfortable Möglichkeiten, mit denen der ursprüngliche Pergolen-Charme aufrechterhalten bleibt. Ein festes, blickdichtes und vor allem langlebiges Dach für die Pergola lässt sich mit Scharnieren anbringen. Sind diese motorisiert, lassen sie sich wie eine Markise auch mit einem Wetterwächter gut steuern. Außerdem ist der Vorteil an Scharnieren als Pergolaüberdachung, dass sie recht leicht zu warten und blitzschnell verstellt sind. Ein Klassiker solcher Systeme wäre zum Beispiel das Lamellendach. Per Knopfdruck lässt sich diese Überachung nach einem regnerischen Abend leicht entwässern.

Pflanzendach als grüner Baldachin

Mithilfe von Rank- und Zierpflanzen, Rankseilen und einem grünen Daumen wird die Pergola mit einer ganz natürlichen Überdachung überspannt. Dazu ist jedoch wichtig, auf die Abstimmung von Pflanzen und Material der Pergola zu achten – nicht nur optisch, sondern auf die Rankpfade bezogen. Denn nicht alle Pflanzen können ohne Holzgerüst klettern und nicht alle Gründächer sind winterhart. Ist der Sonnenschutz im Sommer nicht optimal verteilt und müssen Sie besondere Pflanzen im Winter schützen, könnte eine zusätzliche Überdachung für den entsprechenden Schutz sorgen. Wie wäre es in dem Fall mit einer Markise als alternativ Pergolaüberdachung?

Permanente Überdachung der Pergola

Sie benötigen keine Flexibilität Ihrer Pergolaüberdachung? Natürlich können Sie das Pergolagerüst neben dem Lamellendach auch mit anderen beständigen Lösungen komplett überdachen. Dazu bieten sich ähnliche Versionen wie bei einer Überdachung der Terrasse an. Eine günstige Lösung wäre eine Kunststoffüberdachung, beispielsweise Wellplatten. Da Sie aber bei einer solchen Entscheidung auch auf den ästhetischen Charme Ihrer Gartenpergola achten werden, könnte z. B. ein Dach aus Glas oder Holz den Trumpf ausspielen. Bedenken Sie, welche Chancen sich bei der permanenten Überdachung der Pergola noch bieten; wie angesprochen muss an ein besonderes Entwässerungssystem gedacht werden – das gilt nicht zuletzt für Konstruktionen aus Holz.

Pergola-Dachneigung

Mit einer Pergola entscheiden Sie sich in großen Gärten für eine stilvolle Alternative zum klassischen Terrassendach. Wie bei diesem sollte das Dach der Pergola einen Neigungswinkel aufweisen, um auf jede Witterung vorbereitet zu sein. Unser Artikel erklärt Ihnen, wie Sie die beste Dachneigung einer Pergola ermitteln und wie Ihnen ein Branchenprofi bei der Ausrichtung weiterhilft.

Warum überhaupt eine Pergola-Neigung?

Ob Terrassendach oder Pergola, bei einer Überdachung in Ihrem Garten sollten Sie niemals eine ebene Dachfläche erzeugen. Ein Grund hierfür ist offensichtlich: Auf einer Dachfläche parallel zum Boden kann sich nach Regenfällen Staunässe sammeln. Diese beeinflusst nicht nur die Traglast des Daches, sondern kann langfristig für eine Schädigung des Materials sorgen. Das Wasser muss stattdessen abfließen können, im Regelfall über eine integrierte Regenrinne.

Doch auch zum Sonnenschutz trägt der Neigungswinkel bei. Je höher dieser Winkel ausfällt, umso länger sind Sie unter Ihrer Pergola vor der tiefer stehenden Sonne geschützt. Zu abschüssig sollte der Sonnenschutz jedoch nicht sein, da dies die Optik der Pergola unangenehm beeinflusst.

Wichtigkeit bei der modernen Pergola

Nicht jede Pergola ist baulich gleich konzipiert. Zu unterscheiden ist zwischen einer klassischen und einer modernen Pergola, wobei die Pergola-Neigung in der modernen Variante besonders wichtig ist.

Die traditionelle Pergola besteht aus einem Holzgerüst mit senkrechten Säulen und Pfeilern, auf denen waagerechte Balken aufgelegt sind. In dieser Umsetzung dient die Pergola vor allem als Zierde im Garten, beispielsweise um Rankpflanzen einen Ort zum Klettern zu geben. Bei dieser klassischen Umsetzung gibt es kein durchgängiges Dach, so dass Regen oder Hagel einfach durch die Balken fallen.

Bei modernen Varianten ist ein durchgängiges Dach als Schutz vor Sonne und Witterung obligatorisch. Nur in dieser Umsetzung muss geklärt werden, wie Wasser abfließen kann und Staunässe auf der Oberfläche des Daches verhindert wird. Die Pergola-Neigung mit anschließender Abfuhr über eine Rinne ist die gängige Lösung.

Welche Probleme drohen bei falscher Dachneigung der Pergola?

Mit einer Neigung der Pergola-Überdachung beugen Sie einer Vielzahl von Problemen in Ihrem Garten vor. Zu den wichtigsten Gründen, die für die Pergola-Neigung sprechen, gehören:

  • Sie verhindert effektiv einen Wasserstau auf der Überdachung.
  • Sie senken das Risiko, dass Ihr Dach durch ständige Nässe durchlässig wird, auf ein Minimum.
  • Sie haben einen geringeren Aufwand bei der Reinigung, da sich keine Pfützen und Flecken sammeln.
  • Sie tragen generell zum Werterhalt und der Lebensdauer Ihrer Pergola bei.

Jeder Fachbetrieb weiß dies und wird bei der Umsetzung einer Pergola auf Ihrem Gelände eine angemessene Dachneigung berücksichtigen. Dies gilt natürlich auch für Ihre Terrassenüberdachung mit oder ohne Markise, die von ähnlichen Problemen wie eine Pergola mit durchgängigem Dach betroffen ist.

Grundsätzliche Tipps zur Pergola-Neigung

Für die richtige Pergola- oder Terrassenüberdachung-Neigung kommt es auf das Modell, die baulichen Gegebenheiten und die Vorlieben des Eigentümers an. Bei an der Wand angebauten Modellen und selbsttragenden Lösungen gilt ein Mindestgefälle von circa 5,0 Grad. Der Wert lässt sich steigern, beispielsweise um einen längeren Sonnenschutz zu genießen oder besser auf starke Regenfälle vorbereitet zu sein.

Die maximale Neigung einer Pergola oder Terrassenüberdachung liegt selten über 15,0 Grad. Bei Terrassendächern, die einseitig an der Wand montiert werden, lassen sich größere Gefälle einfacher umsetzen als auf den frei stehenden Säulen einer Pergola. Hier sollten Sie bereits beim Kauf abklären, welche Pergola-Neigung maximal möglich wird und ob diese Ihren baulichen und ästhetischen Vorstellungen entspricht.

Regen- und Sonnenschutz clever kombiniert

Auch wenn die Pergola-Neigung primär dem Schutz vor Staunässe dient, sollten Sie die Vorteile bezüglich des Sonnenschutzes nicht übersehen. Hier spielt ein, in welche Himmelsrichtung die Pergola ausgerichtet wird, speziell bei der einseitigen Montage an einer Hauswand.

Steht die Sonne über den Vormittag oder Nachmittag hinweg in Richtung der Pergola, lohnt ein größerer Neigungswinkel. Mit diesem wären Sie länger vor direktem Sonnenlicht geschützt. Lassen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Sonnenstand rund um Ihr Gebäude beim Kauf einfließen, um einen weiteren essenziellen Vorteil der Pergola-Neigung zu nutzen.

Mit einem Fachmann zum idealen Neigungswinkel

Der Vorteil für private und gewerbliche Eigentümer ist, dass die ideale Pergola-Neigung nicht selbst bestimmt und umgesetzt werden muss. Gerade hier macht sich die Zusammenarbeit mit einem Fachbetrieb bezahlt, der die ideale Pergola-Neigung abhängig vom Modell und den baulichen Gegebenheiten auf Ihrem Grundstück ermittelt. Bei der Montage wird dies mit großem Know-how umgesetzt und durch die fachgerechte Montage einer Regenrinne ergänzt.

Unsere Experten von Scarabäus helfen Ihnen gerne, die ideale Dachneigung Ihrer Pergola zu bestimmen und lange Freude an Ihrer Überdachung zu genießen. Wir begleiten Sie durch den gesamten Kaufprozess und geben Ihnen einen fachkundigen Rat, welche Pergola-Neigung zu Ihren Gegebenheiten passt. Neben dem preisbewussten Kauf über unser Sortiment nehmen wir abschließend die Montage mit einer optimalen Dachneigung vor.